„Software-Entwickler ist mein Traumjob“ – Auszubildender Régis Martin im Gespräch

Von Saarbrücken nach Oldenburg: Régis Martin lebt seine Leidenschaft für Java in seiner Ausbildung zum Fachinformatiker bei Lufthansa Industry Solutions aus. Was ihn an der Computersprache fasziniert und wieso er seine Heimat für Norddeutschland eintauschte, erzählt er im Interview.

Herr Martin, Sie absolvieren eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Weshalb machen Sie diese bei Lufthansa Industry Solutions?

Ich wollte unbedingt für einen großen Konzern arbeiten und bin dann bei meiner Internetrecherche nach Jobs auf Lufthansa gestoßen. Nach dem Bewerbungsgespräch war mir dann sehr schnell klar, dass ich diese Ausbildung machen möchte. Bei Lufthansa Industry Solutions hat mir besonders gefallen, dass hier hauptsächlich in Java programmiert wird. Das ist die Computersprache, die ich schon im Studium gelernt habe. Außerdem fand ich die Größe in Oldenburg mit rund 100 Mitarbeitern gut.

Wie ist Ihre Ausbildung gestaltet?

Ich habe meine Ausbildung im September 2014 begonnen. Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Ich konnte die Zeit allerdings durch gute Schulnoten auf zweieinhalb Jahre verkürzen, sodass ich im Januar 2017 meine Abschlussprüfung habe.

Ich habe einen festen Ausbildungsplan und bin immer eine Woche in der Berufsschule und dann zwei Wochen im Betrieb. Da ich zuvor schon drei Semester Informatik studiert hatte, waren meine Vorkenntnisse so gut, dass ich schon früher in ein ‚echtes’ Projekt reinschnuppern durfte. Es war ein Projekt in der Logistik-Branche. Das war genau das, was ich wollte.

Régis Martin, Auszubildender im Bereich Fachinformatik, vor Schreibtisch bei Lufthansa Industry Solutions

Informatik ist genau das, was mir liegt. Es macht Spaß, Dinge zu entwickeln, sich mit Logik zu beschäftigen und dann am Ende zu sehen, wie sie auf einer Website funktionieren.

Régis Martin, in der Ausbildung zum Fachinformatiker

Was machen Sie tagtäglich in Oldenburg in Ihrem Job?

In meinem ersten Projekt konnte ich mit Datenbanken und Java arbeiten. Danach habe ich für einen großen Automobilkonzern am Backend seines Car-Konfigurators mitgearbeitet. Hier mussten wir ein Tool entwickeln, das die Bilder des zusammengestellten Autos darstellt. Insgesamt habe ich in ganz verschiedenen Projekten im Bereich Software-Entwicklung gearbeitet. Weil ich bald meine Abschlussprüfung habe, wurde ich aus dem Tagesgeschäft abgezogen. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf meine Prüfung konzentrieren und lernen.

Welche von Ihren Aufgaben macht Ihnen am meisten Spaß?

Ich durfte meine Kollegen bei der Neuentwicklung von Funktionen in Java für einen Kunden unterstützen. Ich fand es toll, mir die Umsetzung zu überlegen und am Ende die Software zu testen. Das Spannende an Java ist, dass es eine sehr vielseitige und plattformunabhängige Sprache ist. Java ist klar strukturiert und benutzt die Syntax von vielen anderen bekannten Computersprachen. Wenn man Java kann, ist der Einstieg in andere Computersprachen leichter.

IT-Berater – Agile Software-Entwicklung Java

IT-Berater – Agile Software-Entwicklung (m/w) übernehmen Verantwortung für die Konzeption, Architektur, Umsetzung und Test sowie dem Build und Deployment ihrer Entwicklung. Hierbei setzen sie ihre ausgezeichneten Programmierfähigkeiten und ihre Erfahrungen im agilen Umfeld mit Scrum, Extreme Programming (XP) und Kanban ein.

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Hatten Sie Glück, dass Sie Java bereits aus dem Studium kannten, oder haben Sie sich bewusst dafür entschieden?

Das war Zufall. Aber ich glaube schon, dass mir das Lernen von Java verhältnismäßig leicht fällt. Ich bin bilingual aufgewachsen und war auf einem deutsch-französischen Gymnasium. Dadurch lerne ich fremde Sprachen sehr schnell. Und Computersprachen sind ja im weitesten Sinne auch Fremdsprachen.

Welche Ziele haben Sie nach der Ausbildung im kommenden Jahr?

Software-Entwickler ist mein Traumjob. Nach meiner Ausbildung möchte ich auf jeden Fall weiter bei Lufthansa Industry Solutions arbeiten. Informatik ist genau das, was mir liegt. Es macht Spaß, Dinge zu entwickeln, sich mit Logik zu beschäftigen und dann am Ende zu sehen, wie sie auf einer Website funktionieren.

Entwickeln Sie auch in Ihrer Freizeit?

Ja. Lufthansa Industry Solutions unterstützt ein Charity-Projekt für Kinder, die an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leiden. Wir entwickeln eine App, die Kinder zum Sport motiviert. Das ist besonders wichtig, da die Kinder vor einer Transplantation häufig zu Hause sind und vergessen, Sportübungen zu machen. Dann sind sie manchmal nicht fit genug für einen chirurgischen Eingriff.

Da die App für Kinder ist, hat uns die Spieleentwicklung inspiriert. Die kleinen Patienten können sich beispielsweise einen eigenen Avatar anlegen. Außerdem zeigt die App, wie die Sportübungen gemacht werden sollen. Später binden wir voraussichtlich noch die Sensoren der mobilen Geräte ein.

Sie sind für Ihre Ausbildung extra nach Oldenburg gezogen. Wie gefällt es Ihnen dort?

Da ich in Saarbrücken geboren bin, vermisse ich hier im Flachland am meisten die Hügel. Aber alles andere passt hier wunderbar. In Oldenburg sind wir ein sehr junges Team mit vielen Kollegen, die direkt aus dem Studium kommen. Wenn ich eine Frage habe, sind alle sehr verständnisvoll, weil sie selber ja noch gut wissen, wie das am Anfang ist. Wir veranstalten außerdem häufiger Teamevents. Das hat mir meinen Start in Oldenburg sehr einfach gemacht.

Zur Person

Régis Martin befindet sich in der Ausbildung zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt agile Software-Entwicklung bei Lufthansa Industry Solutions in Oldenburg. Im Januar 2017 wird er die Ausbildung nach zweieinhalb Jahren abschließen. Zuvor hat Martin einige Semester Informatik an der Universität des Saarlandes studiert.

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